Super Mario Basler

Ausgiebiges Feiern seiner Meistertitel war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Die Rede ist von Mario Basler.

Angefangen in der Jugend von Kaiserslautern, ging es über die Stationen Essen und Hertha nach Bremen. In seiner zweiten Bundesliga Saison für den SV Werder Bremen 1994/95 wurde er direkt Torschützenkönig mit 20 Toren. Dabei verhalf er den Bremern beinahe zur Meisterschaft unter Otto Rehhagel. In dieser sehr spannenden Meisterschaft, in der die Bremer die Meisterschaft am letzten Spieltag verspielten, wurde „Super Mario“ geboren. Unter seinem Trainer hatte er besonders viele Freiheiten. In den letzten Wochen der Saison durfte er zum Training kommen wann er wollte.

1996 entschied er sich dann für einen Abschied aus Bremen und wechselte zum FC Bayern München, mit denen er zweimal die deutsche Meisterschaft und einmal den DFB Pokal gewann. Im November 1999 wurde er dann vom Verein für eine Wirtshausrangelei suspendiert und wechelte daraufhin postwendend zurüch zum 1.FC Kaiserslautern. Insgesamt gelangem ihm in seiner Karriere zwei deutsche Meisterschaften, zwei DFB Pokalsiege und einmal der Europameister Titel. Desweiteren wurden insgesamt 6 seiner Tore zum „Tor des Monats“ gekührt.

Auf dem Platz sorgte Mario Basler per direkt verwandelter Ecke oder Freistöße für Aufsehen. Neben dem Platz war er eher als exzentrischer Sprücheklopfer bekannt. Wir haben euch die sieben besten Sprüche zusammengesucht.

“Jetzt sieht er aus wie ein frisch lackierter Totalschaden!”
über den frischgeschorenen Glatzkopf Christian Ziege

“Ich habe immer gesagt, mich interessiert nicht, wer spielt, Hauptsache ich spiele.”

“Ich hatte mit dem Polizisten ein überragendes Gespräch.”
Basler über die angebliche Rangelei in einer Regensburger Pizzeria, die zu seiner Suspendierung führte

“Ganz gut. Ich habe mich die ganze Nacht um seine Frau gekümmert.”
auf die Frage, wie es Dietmar Hamann nach seinem Schlaganfall geht

“Wenn Lothar so weitermacht, wird er Schwierigkeiten haben, für sein Abschiedsspiel gegen die Nationalelf eine Mannschaft zusammenzukriegen.”

(nach einer Niederlagenserie): „Vielleicht sollten wir mal einen saufen gehen und uns gegenseitig auf die Fresse hauen.“

„Im ersten Moment war ich nicht nur glücklich, ein Tor geschossen zu haben, sondern auch, dass der Ball reinging.“

Foto: imago/HJS